Saturday, 7. March 2015, 20:55
Hokus, pokus, phiddipus...
wollte nur meine Freude über meine neuesten Errungenschaften teilen, ein lang gehegter Wunsch, der passend kurz vorm 30. Geburtstag noch in Erfüllung geht.....   
Zwei, noch juvenile Pärchen der wunderhübschen, supersüßen Art Phiddipus regius, einer 1,5 - 2,2 cm groß werdenden Springspinnenart, die unter vielen anderen Orten z. B. in Florida, der Karibik und auf Cuba vorkommt.
Die Männchen dieser Art sind kohlrabenschwarz mit schneeweißer Zeichnung auf dem Körper, einer Anordnung von Flecken, die an ein lachendes Gesicht erinnern. Die Chelizeren/Beissklauen männlicher Individuen schillern blau grün metallisch.
Die Weibchen hingegen haben pink-grüne oder pinke oder wohl auch vereinzelt ganz grüne, metallisch glänzende Klauen. Die Farben variieren über creme, grau, beige und schwarz, häufig sind die Mädels auch orange rot grundiert. Die Zeichnung variiert etwas, ähnelt aber im Grunde denen der Männer stark.
Eines meiner kleinen Mädels beim Mampfen einer Stubenfliege, im Flug erbeutet, wie sich das für eine Springspinne gehört:
![[Bild: 76d43c6f8a47c388d3a767b849be4e2d.jpg]](http://tapatalk.imageshack.com/v2/15/03/07/76d43c6f8a47c388d3a767b849be4e2d.jpg)
Phiddipus regius ist tagaktiv und hat zwei große, scheinwerferartige, nach vorne gerichtete Einzelaugen, sowie vier kleinere seitlich, was ihnen ein räumliches Sehen ermöglicht. Dadurch und durch ihr plüschiges Äußeres sehen die Kleinen zum Knutschen aus, ihr lebhaftes Verhalten ist überaus witzig und unterhaltsam.
Nützlich sind der ausgeprägte Sehsinn zudem: Adulti sollen bis zu 40 cm weit genau eine Beutetier anspringen können.
Dabei sichern sie sich immer mit einem Faden ab.
Die Tiere müssen einzeln gehalten werden, da zumeist kannibalisch.
Zur Verpaarung wird das Weibchen zum Männchen gesetzt. Die Balz muss spektakulär sein.
Da meine Süßen noch sehr klein sind bewohnen sie Terrarien im Hochformat 10 x 10 x 17
![[Bild: 8272c0494ab8b4fc81e2aecc93ed58bc.jpg]](http://tapatalk.imageshack.com/v2/15/03/07/8272c0494ab8b4fc81e2aecc93ed58bc.jpg)
Adulti brauchen etwas mehr Platz.
20, 20, 20 o. 20, 20, 30 (L, B, H) und Pflanzen zum Klettern springen und um sich ihr eher kleines Wohngespinst anzulegen.
25 -28 ° C und helles Licht kommte der wärmeliebenden Art entgegen. Die Kleinen scheinen sich regelrecht zu sonnen.
Die Tiere gelten als neugierig, fast schon zutraulich und beissunlustig.
Sollten sie es aber versuchen, kommen die Chelizeren wohl ohne Weiteres durch menschliche Haut. Ein Giftbiss soll relativ schmerzhaft sein und auf den Arm abstrahlen, ähnlich einem Biss einer Poeciliotheria, wirkliche gefährlich für uns ist er nicht. (Ausnahme wie immer: Allergie)
Ich kenn aber keinen, der selber je gebissen oder auch nur geringfügig dahingehend bedroht wurde.
Ich bin völlig hin und weg von den Kleinen. Ich mag die einheimischen Arten schon so sehr, aber die plüschigen, bunten Monsterchen mit ihrem witzigen Gehabe ist der Waaaahnsinn!!!!    
Ich hoffe, ich kann viele schöne Fotos nachreichen, vom Werdegang, von den schwarzen Männchen und hoffentlich in einem Jahr von einem oder zwei Kokons, NZ dieser Art ("regius")wären die "Krönung"
(hä?…ah, jetzt!)
Bei Interesse einfach schon mal Bilder googeln und toll finden, im Netz finden sich zu den Hübschen Portraitaufnahmen, die einen in die Knie zwingen...
Tschüss, Judith
wollte nur meine Freude über meine neuesten Errungenschaften teilen, ein lang gehegter Wunsch, der passend kurz vorm 30. Geburtstag noch in Erfüllung geht.....   
Zwei, noch juvenile Pärchen der wunderhübschen, supersüßen Art Phiddipus regius, einer 1,5 - 2,2 cm groß werdenden Springspinnenart, die unter vielen anderen Orten z. B. in Florida, der Karibik und auf Cuba vorkommt.
Die Männchen dieser Art sind kohlrabenschwarz mit schneeweißer Zeichnung auf dem Körper, einer Anordnung von Flecken, die an ein lachendes Gesicht erinnern. Die Chelizeren/Beissklauen männlicher Individuen schillern blau grün metallisch.
Die Weibchen hingegen haben pink-grüne oder pinke oder wohl auch vereinzelt ganz grüne, metallisch glänzende Klauen. Die Farben variieren über creme, grau, beige und schwarz, häufig sind die Mädels auch orange rot grundiert. Die Zeichnung variiert etwas, ähnelt aber im Grunde denen der Männer stark.
Eines meiner kleinen Mädels beim Mampfen einer Stubenfliege, im Flug erbeutet, wie sich das für eine Springspinne gehört:
![[Bild: 76d43c6f8a47c388d3a767b849be4e2d.jpg]](http://tapatalk.imageshack.com/v2/15/03/07/76d43c6f8a47c388d3a767b849be4e2d.jpg)
Phiddipus regius ist tagaktiv und hat zwei große, scheinwerferartige, nach vorne gerichtete Einzelaugen, sowie vier kleinere seitlich, was ihnen ein räumliches Sehen ermöglicht. Dadurch und durch ihr plüschiges Äußeres sehen die Kleinen zum Knutschen aus, ihr lebhaftes Verhalten ist überaus witzig und unterhaltsam.
Nützlich sind der ausgeprägte Sehsinn zudem: Adulti sollen bis zu 40 cm weit genau eine Beutetier anspringen können.
Dabei sichern sie sich immer mit einem Faden ab.
Die Tiere müssen einzeln gehalten werden, da zumeist kannibalisch.
Zur Verpaarung wird das Weibchen zum Männchen gesetzt. Die Balz muss spektakulär sein.
Da meine Süßen noch sehr klein sind bewohnen sie Terrarien im Hochformat 10 x 10 x 17
![[Bild: 8272c0494ab8b4fc81e2aecc93ed58bc.jpg]](http://tapatalk.imageshack.com/v2/15/03/07/8272c0494ab8b4fc81e2aecc93ed58bc.jpg)
Adulti brauchen etwas mehr Platz.
20, 20, 20 o. 20, 20, 30 (L, B, H) und Pflanzen zum Klettern springen und um sich ihr eher kleines Wohngespinst anzulegen.
25 -28 ° C und helles Licht kommte der wärmeliebenden Art entgegen. Die Kleinen scheinen sich regelrecht zu sonnen.
Die Tiere gelten als neugierig, fast schon zutraulich und beissunlustig.
Sollten sie es aber versuchen, kommen die Chelizeren wohl ohne Weiteres durch menschliche Haut. Ein Giftbiss soll relativ schmerzhaft sein und auf den Arm abstrahlen, ähnlich einem Biss einer Poeciliotheria, wirkliche gefährlich für uns ist er nicht. (Ausnahme wie immer: Allergie)
Ich kenn aber keinen, der selber je gebissen oder auch nur geringfügig dahingehend bedroht wurde.
Ich bin völlig hin und weg von den Kleinen. Ich mag die einheimischen Arten schon so sehr, aber die plüschigen, bunten Monsterchen mit ihrem witzigen Gehabe ist der Waaaahnsinn!!!!    
Ich hoffe, ich kann viele schöne Fotos nachreichen, vom Werdegang, von den schwarzen Männchen und hoffentlich in einem Jahr von einem oder zwei Kokons, NZ dieser Art ("regius")wären die "Krönung"
(hä?…ah, jetzt!)
Bei Interesse einfach schon mal Bilder googeln und toll finden, im Netz finden sich zu den Hübschen Portraitaufnahmen, die einen in die Knie zwingen...

Tschüss, Judith