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Häutung P. Parathelphusa
#26
Ich denke schon, dass in weicherem Wasser eher ein Kalziummangel auftreten könnte, bzw dort vorhandene Ressourcen schneller ausgeschöpft wären, eben weil in geringerer Konzentration vorhanden – ist aber alles relativ laienhaft von mir angedacht – mir fehlen da einfach differenziertere Chemiekenntnisse. Jedoch geht es hier ja nicht nur um zusätzliche Kalkzufuhr generell im Wasserbereich, sondern speziell um die Situation des geballten Schneckennachwuchses, der somit relativ akut als zusätzlicher Verbraucher in einem zuvor stabilen Becken auftritt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch bei per se härterem Wasser zunächst problematisch werden kann.

Das du Laub, Erlenzapfen und ähnliches nicht nur als Nahrungskomponente zusetzt ist mir schon klar, jedoch bewerte ich die Wirkung möglicherweise anders als du – es schadet nicht, aber Häutungskomplikationen lassen sich in Becken mit diesen Komponenten meiner Erfahrung nach bei Krabben genauso häufig oder selten beobachten wie in Becken ohne, hier sei erwähnt, dass in vielen unserer Krabbenbecken auch Garnelen leben – und in meinen Froschaquarien beispielsweise ist eigentlich nie Laub, Holz, Erlenzäpfchen oder ähnliches und trotzdem konnten wir da über die Jahre hinweg bei den dort lebenden Garnelen keinerlei Häutungsprobleme beobachten.

(Sunday, 22. April 2012, 15:56)oLee51 schrieb: -der letzte Wasserwechsel ist bestimmt 2,5 Monate her..
Sepiaschulp ist immer gleich oder? Weil ich glaube, wir müssten hier noch irgendwo Sepiaschale für Vögel oder Schildkröten haben
Sowas kann sich natürlich dann für aquatil lebende Krabben schnell zum Problem auswachsen – nach so langer Zeit mit soviel zusätzlichen Verbrauchern und entsprechend auch Erzeugern organischer Reststoffe können Wasserwerte recht schnell aus dem Lot geraten.
Warum liegen so große Zeitspannen zwischen zwei Wasserwechseln?

Hallo Lenka,
Schneckenegel könnten natürlich auch ein Verursacher für das Schneckensterben sein, dies aber läßt sich vermutlich ohne noch lebende Wirtstiere nimmer nachvollziehen.
LG
Moni
aka Ygra

[Bild: 300pw-harlek3.jpg]
Wer anderen in den Hintern kriecht muss sich nicht wundern, wenn er ihnen irgendwann zum Hals raus hängt
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#27
@luna
so große Tiere wären mir auf jeden Fall aufgefallen, da bin ich mir 100% sicher, dass sich so etwas nicht im Aqua befindet

Garnelenverluste habe ich bei mir keine feststellen können, bin mir aber ziemlich sicher, dass sie sich viel (!) seltener gehäutet haben als am Anfang.
Also das Kalzium-Problem würde schon sehr passen und ist das einzige, was mit Sicherheit jetzt mal geändert werden muss..

Nochmal danke an alle für's Rätseln und die Infos!

(Sunday, 22. April 2012, 16:03)Ygra schrieb: Sowas kann sich natürlich dann für aquatil lebende Krabben schnell zum Problem auswachsen – nach so langer Zeit mit soviel zusätzlichen Verbrauchern und entsprechend auch Erzeugern organischer Reststoffe können Wasserwerte recht schnell aus dem Lot geraten.
Warum liegen so große Zeitspannen zwischen zwei Wasserwechseln?

Habe häufiger gelesen, dass ein Wasserwechsel nicht soo oft nötig ist und kenne jemanden, der Garnelen hobbyzüchtet und nur ein mal im Jahr ein Wasserwechsel macht.
Bei mir ist es so, dass ich mich anfangs noch an "alle 2 Wochen" gehalten habe, mit der Zeit aber dann immer seltener, dafür dann ca. 70-80%. Länger als 2,5 Monate waren es aber nie, habe dann immer gleich den Filter noch gereinigt

Liebe Grüße,
Oli
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#28
Hmm, also ich bin auch kein großer Wasserwechsler, das mache ich wirklich selten und nach Bedarf oder Zufall (wenn Beckenumzug/-vergrößerung stattfindet), doch es kommt sicherlich auch auf die übrigen Aquabewohner und das Filtersystem (Filterreinigen ist bei mir vom Wasserwechsel unabhängig) an, sowie die Sauerstoffzufuhr (luftbetriebener Filter z.B.). Apfelschnecken sind auf jeden Fall große Verstoffwechsler, sie fressen viel und entsprechend kommt auch hinten viel raus, wenn es solchen plötzlichen Bevölkerungsanstieg gibt, dann kann da schon die Beckenbiologie ins Wanken kommen.
Was ich einen immer sinnreichen Alarm-Hinweis finde, wenn Turmdeckelschnecken im Becken sind und diese tagsüber an den Scheiben nach oben steigen (nachts machen sie es immer), dann stimmen die Wasserwerte nicht mehr und Wasserwechsel und Ursachenforschung ist umgehend nötig. Ansonsten bilde ich mir ein, man bekommt mit der Zeit ein gewisses Gefühl für´s Aqua, ob etwas schief läuft, doch gehört da sicher auch eine Portion Erfahrung zu und genaues Beobachten, anfängliches Prüfen der Wasserwerte hilft abschätzen lernen. Schließlich möchte man ja Handeln bevor es dringend wird und die Lebensqualität der Bewohner bereits suboptimal ist.
Lieben Gruß
Karen
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#29
Ich bin ja auch kein großer Wasserwechsler, aber ich bin auch kein großer Fütterer ... .

10 Wochen ist zu lang, das solltest Du verkürzen, speziell, wenn es Probleme irgendwelcher Art gibt. Alle 1-2 Wochen 10 Liter raus und 10 wieder rein. Geht schnell und reicht, wenn keine Probleme vorliegen, völlig aus.

Weichwasser an sich ist meiner Erfahrung nach nicht unbedingt ein Problem. Ich habe die letzten Jahre in einer Gegend gewohnt, in der die Wasserhärte kaum nachweisbar ist. Viele Garnelen z.b. kommen damit wunderbar klar. Es gibt aber auch Arten die das gar nicht tolerieren können und sehr schnell sterben.

Wie das jetzt bei den pantherinas ist, weiß ich nicht. Eigentlich ja Weichwasser + hoher PH (Habitat). Da sollte das eigentlich nicht der ausschlagende Faktor sein.

Aber in dem Becken sind ja neben den P. Pantherina auch schon Demanietta khirikhan nicht klar gekommen, richtig?

Ich würde jetzt erstmal Wasserwechsel machen, diesmal 50%, dann wie oben genannt. Filter saubermachen immer nur im vorher abgezapften Aquarienwasser. Ein Filter muss nicht klinisch sauber sein. Ganz im Gegenteil. Also nicht noch die letzte Bakterie auswaschen ;-)

Wenn möglich vor dem Wasserwechsel einen Stäbchentest machen. Die sind zwar nicht irre genau, zeigen aber schon mal an wo ein Problembereich liegen kann.

Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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Die Krabbenfibel, Von Monika Rademacher & Ollie Mengedoht, erschienen im Dähne Verlag
-----------
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http://www.aquarien-schrank.de/epages/62...s/Landzone
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#30
Klar, wenn Probleme aufgetreten wären, hätte ich öfters Wasserwechsel gemacht, aber es lief ja alles ganz gut und das mit den PHS wurde mir erst bewusst, als ich am Samstag umstruktiert hab. Da wurde auch gkeichzeitig 80% wasserwechsel gemacht, das Filtermaterial wasche ich immer nur mit Leitungswasser kurz aus, sodass der grobe Schmutz verschwindet.. Gefüttert wurde auch immer relativ wenig, also dass die Wasserte richtig gekippt sind, erscheint eher unwahrscheinlich.. Ich denke, dass bei den Demaniettas ein anderes Problem vorlag, da ja die lila Krabben, die ich mir kurz danach geholt habe, auch direkt gestorben sind.. Erst danach habe ich fast 100% Wasserwechsel gemacht und die Pantherkrabbe war die ganze Zeit über stabil, also ich denke nicht, dass es mit dem gleichen Problem zusammenhängt.. Bei den Kleinen Panthern war es ziemlich eindeutig ne Vergiftung, also auch nicht das selbe wie bei den andern.
habe mir grad deinen Beitrag nochmal durchgelesen, also sollte ich den Filter nur mit Aquarienwasser durchspülen? Das hab ich z.B. nicht gemacht.. Dann werd ich das in Zukunft berücksichtigen. Wieso kann man das nicht mit Leitungswasser durchführen?
Liebe Grüße,
Oli
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#31
Da scheiden sich die Geister…
Diverse Aquarianer gehen davon aus, dass durch das Spülen mit Leitungswasser Nutzbakterien abgetötet würden. Sehe ich persönlich aber ein wenig anders, was zur Folge hat, dass ich unsere Filter über all die Jahre immer mit frischem Leitungswasser auswasche.
Ist also möglicherweise vorrangig eine Frage der Überzeugung Icon_wink
LG
Moni
aka Ygra

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#32
Okay gut, wenn du und auch viele anderen das so machen, kann es so schlimm ja nicht sein, wenn überhaupt Smile
Liebe Grüße,
Oli
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#33
Naja, vieles in der Aquaristik resultiert ja nur auf Annahmen und Erfahrungen. Keiner von uns kann ja die Dichte der Bakterien in einem Filter wirklich messen. Selbst wenn wir das könnten, stellt sich die Frage ob wir das Ergebnis interpretieren könnten ;-)

Mir leuchtet es einfach ein, dass frisch abgezapftes Aquarienwasser die gleiche Temperatur hat wie der Filter. Und zu kaltes oder zu heißes Wasser kann auch nicht gut für die Bakterien sein. Hinzu kommt, das der - sehr unwahrscheinliche Fall - dass das Leitungswasser gechlort wurde, ausgeschlossen wird. Insofern nehme ich eben das Aquarienwasser. Ich glaube ja auch nicht an Wasseraufbereiter, bzw. ich verwende sie einfach nicht, weil ich sie meistens für überflüssig halte. Das Märchen von Chlor im Leitungswasser ist in Deutschland nur sehr selten wahr.
Gruß!

Hans-Jürgen Günter
aka Püffi
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#34
Bei der Temperatur stimm ich dir zu. Könnte gut sein, dass dadurch Bakterien absterben, hab auch immer drauf geachtet, lauwarmes Wasser zu nehmen. Wie du schon sagst, vieles beruht auf Erfahrungen, deshalb vertrau ich mal auf die Erfahrung von Ygra, dass das Reinigen des Filters mit Leitungswasser keine bemerkbar negativen Auswirkungen hat. Trotzdem danke für die Erläuterungen =)
Liebe Grüße,
Oli
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